Neues Eisstadion: Stadtrat verabschiedet Vorentwurf und Kostenschätzung

Der Kaufbeurer Stadtrat ist in seiner Sitzung am 21. Juli 2015 mehrheitlich den Empfehlungen des Verwaltungsrates und des Bauausschusses gefolgt und hat die von den Architekten und Fachplanern vorgelegte Vorentwurfsplanung und Kostenschätzung beschlossen. Im Ergebnis wird der weiteren Planung der Vorentwurf eines Eisstadions zu Grunde gelegt, der das bereits beschlossene Raumprogramm funktional bestmöglich umsetzt und eine Kapazität von max. 3500 Zuschauern vorsieht. Die Kostenschätzung sieht eine voraussichtliche Investitionssumme von rund 22,5 Millionen Euro vor, die damit im vom Stadtrat am 29.07.2014 vorgegebenen Budgetrahmen liegt.

Wirtschaftlichkeit und Sicherheit im Blick
Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass wirtschaftlich und sicherheitstechnisch sinnvolle Bausteine umgesetzt werden. So sprach sich der Stadtrat beispielsweise für eine Videoüberwachung aus. Außerdem soll eine Ammoniak-Verdampfungsanlage eine relevante Stromersparnis bringen. Eine zusätzliche Betonbeschichtung auf der Tribüne und im Regieraum spart Reinigungskosten. „Wir sind heute einen großen Schritt weitergekommen, jetzt können wir mit der Entwurfsplanung beginnen“, freut sich Markus Pferner, Vorstand des Kommunalunternehmens Eisstadion Kaufbeuren.

Leuchtender Eisblock
Der Entwurf des Stuttgarter Architektenbüros asp orientiert sich an der Eisarena in Weißwasser und erinnert mit seiner rechteckigen weißen Hülle an einen Eisblock. Diese kann in der Dunkelheit illuminiert werden. Das neue Eisstadion soll auf dem Trainingsgelände des benachbarten Parkstadions gebaut werden, in der Nähe des jetzigen Stadions zwischen Bahnhof und Altstadt gelegen.

Baubeginn 2016
Nach dem derzeitigen Stand ist der Baubeginn für Mai 2016 geplant, wenn alles nach Plan verläuft soll das neue Stadion im Juli 2017 fertiggestellt werden. Die Inbetriebnahme und der Probebetrieb sind ab Ende September 2017 geplant.